02.05.2007 // 2 Tage Waldbrand Stanser Joch

Und zum vierten Mal innerhalb einer Woche musste die FF Eben am 2. Mai 2007 zu einem Waldbrand ausruecken, diesmal bei einem größeren Brand von ca. einem Hektar am Stanser Joch in ca. 2000 Meter Seehöhe.

Vom Abschnittskommandanten wurde bereits bei der Anfahrt den ersteintreffenden Kameraden mitgeteilt, dass die Hauptaufgabe der FF-Eben darin bestand, den in kürze eintreffenden Hubschrauber bei der Waldbrandbekämpfung zu unterstützen. Als Landeplatz des Hubschraubers wurde eine Wiese in Eben ausgewählt, da von diesem Standort aus der kürzeste Anflug zur Einsatzstelle am Stanser Joch möglich war. Ein Löschwasserbehälter mit je 6000 Liter wurde von der FF-Jenbach sowie der FF-Schwaz geliefert, welche vom TLFA3000 gefüllt wurde. Als Zubringerleitung des TLFA wurde eine ca. 200 Meter lange B-Leitung von einem Hydranten von der FF-Eben gelegt. Weiter standen als Reserve zwei weitere kleinere Löschwasserbehälter zur Verfügung.

Nachdem die ersten Flüge vom Hubschrauber des Innenministeriums durchgeführt wurden, wurden bis in die Abendstunden weitere drei Hubschrauber nachalarmiert, zwei von der ÖAMTC Christophorus Hubschrauberflotte sowie ein Hubschrauber des Bundesheeres (Libelle). Die Koordination der Hubschrauber wurde durch die Feuerwehr-Flughelfer des Bezirks Schwaz durchgeführt. Zusätzlich für Waldbrände dieser Art wurde der „Abrollbehälter EL-Flugeinsatz“ der Feuerwehr Schwaz und der Landesfeuerwehrschule Telfs organisiert und eingesetzt.

Bis 18.00 Uhr wurden bereits 85 (!!) Flüge der Hubschrauber zur Brandbekämpfung sowie für den Materialtransport absolviert, wobei die Flüge zu diesem Zeitpunkt noch nicht beendet waren. Zur Betankung der Hubschrauber stand weiters ein Tankwagen des Bundesheeres zur Verfügung.

Am Landeplatz Eben standen folgende Kräfte im Einsatz:
FF Eben, FF Jenbach, FF Schwaz, FF Stans, FF Pertisau, Landes-Feuerwehrschule Telfs, Hubschrauber Innenministerium (Polizei), Hubschrauber C1 ÖAMTC, Hubschrauber C4 ÖAMTC, Hubschrauber Libelle Österreichisches Bundesheer, Bezirks-Feuerwehrkommando Schwaz, Feuerwehr-Flughelfer vom Bezirk Schwaz sowie der Berufsfeuerwehr Innsbruck.

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