FUNKÜBUNG

Am Mittwoch (13. Nov.) fand eine spezielle Funkübung statt!

Am vergangenen Mittwoch wurde die alljährliche Funkübung durchgeführt. Doch statt der routinemäßigen Ortskunde mit Hydrantenkontrolle wurde ein nicht alltägliches Szenario vorbereitet. Mit dem Alarmtext „Person in Notlage – Hausnotruf – Rettungsdienst vor Ort“ wurde die Feuerwehr Jenbach in Bewegung gesetzt.

Doch anstatt einer Wohnungsöffnung war nach Eintreffen des Kommandofahrzeuges schnell klar, es handelt sich hier um eine Abgängige Person. Nach einer kurzen Lagebesprechung mit den Gruppenkommandanten, dem Einsatzleiter und dem Roten Kreuz wurde die Personensuche gestartet. Dabei wurden Fußmannschaften eingeteilt, die mit Funkgeräten sowie Taschenlampen und Wärmebildkameras ausgerüstet wurden und ihr jeweilig zugeteiltes Einsatzgebiet durchkämmten.

Ebenso wurde eine Lageführung im Schulungsraum des Gerätehauses eingerichtet. Ein Mitarbeiter der Bezirkszentrale Schwaz unterstützte hier die örtliche Einsatzleitung mit Kartenmaterialien. Ein Mitglied vom Roten Kreuz wurde ebenso beratend hier hinzugezogen um auf sehr realer Basis dieses Anspruchsvolle Szenario abzuarbeiten. Auf mehreren Funkgruppen galt es hier die Einsatzfahrzeuge, Fußmannschaften und andere Rettungsorganisation zu koordinieren. Zum Einsatz kamen bei dieser Übung KDO, LAST, TLF 1, LFAB sowie 3 Wärmebildkameras und 15 Digitalfunkgeräte auf 4 verschiedenen Funkgruppen und mehrere fiktive Einsatzorganisationen die bei einer Suchaktion hinzugezogen würden.

Das Suchgebiet umfasste ca. 71 Hektar das es abzuarbeiten galt. Nach ca. 1 Stunde wurde die Person gefunden und dem Rettungsdienst übergeben. Anschließend wurde die Übung mit einer stärkende Jause und einer Videovorführung über den Kasbach von unserem Kammeraden Werner Böhm beendet.

Ein herzliches Dankeschön gebührt unserem Kameraden – Alexander Aschenwald – für die hervorragende Übungsvorbereitung.