Einsätze 2026

Nr. 116 // 30.09.2026 Ertrinkungsunfall Gewässer / Inn

Am 30.09.2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Jenbach zu einer großangelegten Personensuche entlang des Inns alarmiert. Auslöser des Einsatzes war eine Meldung an die Polizei über ein verwaistes Fahrzeug auf dem Uferweg zwischen der Innbrücke und der Rotholzer Brücke in Jenbach, in dem sich noch Gegenstände befanden.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass eine Person in den Inn geraten war, löste die Leitstelle Tirol den Sonderalarmplan aus.

Gemäß Alarmplan rückten unsere Einsatzkräfte umgehend aus und besetzten die zugewiesenen Beobachtungspunkte an der Rotholzer Brücke sowie der Innbrücke, um den Flussbereich intensiv abzusuchen. Parallel dazu unterstützten die Suchmaßnahmen mehrere Feuerwehren, mehrere Einheiten der Wasserrettung sowie Luftunterstützung durch den Notarzthubschrauber „Heli-3“ und den Polizeihubschrauber „Libelle Tirol“. Im Überwachungsbereich der Feuerwehr Jenbach konnten keine Feststellungen gemacht werden. Nach intensiver Absuche der Abschnitte war der Einsatz für unsere Feuerwehr nach rund 40 Minuten beendet und die Einsatzbereitschaft im Gerätehaus konnte wiederhergestellt werden.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen beteiligten Organisationen für die gewohnt hervorragende und kameradschaftliche Zusammenarbeit. Der Einsatz zeigte einmal mehr das reibungslose Funktionieren des Sonderalarmplans im Ernstfall.

Eingesetzte Kräfte:

  • FF Jenbach mit KDOA, TLF-1 und RFA
  • FF Schwaz mit KDOA, BOOT-1, BOOT-2, SRF, WLF-1 und MTF-1
  • FF Buch in Tirol mit TLF und LFB
  • FF Wiesing mit TLF und LFB
  • FF Strass im Zillertal mit TLF und MTF
  • Wasserrettung Schwaz-Achensee mit KDO, FZG-3 FZG-4 und BOOT
  • Wasserrettung Kramsach mit FZG-1, FZG-2 und BOOT
  • Wasserrettung Reith im Alpbachtal mit KDO, FZG-1 und BOOT
  • Notarzthubschrauber “Heli-3”
  • Polizeihubschrauber “Libelle Tirol”
  • Rotes Kreuz (mehrere Rettungswagen, Notarzt, Einsatzleiter)
  • Polizei (mehrere Streifen)
  • Tatortdienst Polizei